Die Vision

Seit Mitte der 80er Jahre begleitet die Initiatorin Sabine Lupus, die Vision von der Schaffung eines Zentrums und dem Aufbau eines Platzes, an dem neue Fähigkeiten geschult werden können. Die Grundlage für die Arbeit bildet das Wissen um den ewigen, heilen Kern, der in jedem Menschen schlummert.
Als sie 2008 ihre systemische Ausbildung machte, schrieb sie, auf die Frage, was das Ziel dieser Ausbildung sei, einen Zeitungsartikel, der die Eröffnung dieses Zentrum für 2012 anvisierte. 2010 begegnete sie ihrem spirituellen Lehrer Sri Swami Vishwananda, der sie zu diesem Schritt ermutigte. Einen Ort zu schaffen, der eine heilsame Atmosphäre bietet, welcher Transformation und Wandlung begünstigt und unsere spirituelle Entwicklung unterstützt. Bereits 2013 entwickelt sich das Zentrum zu einem Ort der Zusammenkunft und des Gemeinschaftssinns. Dies bildete die Voraussetzung, auf der 2014 die Gründung des Vereins „Zentrum The White Horse e.V.“ beschlossen wurde. Die Aufgabe des Vereins besteht darin eine finanzielle Grundlage zu schaffen für die Volksbildung und die vielfältige Kulturarbeit, die ständig weiter wächst.

„Sei du selbst die Veränderung,
die du in der Welt sehen willst!“
Mahatma Gandhi

Wir alle sehnen uns nach einer heileren Welt, die nicht mehr von Krieg, Macht, Gier und Naturkatastrophen gebeutelt wird, doch wie erreichen wir das?
Das Zitat von Mahatma Gandhi weißt die Richtung, doch dazu bedarf es des Mutes und der Bereitschaft zu Veränderung. Sind Sie bereit?
Um die brennenden Probleme unserer Zeit zu lösen braucht es freie Menschen, die in der Lage sind verantwortliches Handeln zu entwickeln auf der Basis einer Herzenskultur. Das heißt die einseitige Sicht rein vernünftiger, verstandesmäßiger, gewinnmaximierungs Kriterien muss überwunden werden, zu Gunsten einer Kultur des Herzens. Mit dem Herzen sind wir verbunden mit der gesamten Schöpfung. Herzenskultur ist somit dem Leben an sich gewidmet und ehrt und respektiert die Gesamtheit der Natur und alle Wesen. Jeder Mensch ist einzigartig und hat seine spezifischen Fähigkeiten und Fertigkeiten, wenn er sein, in ihm schlummerndes Potential entfaltet, dient er somit dem Gemeinwohl auf beste Weise.

Es geht um das Erlernen neuer Fähigkeiten im sozialen Miteinander, dem Ankommen in der eigenen Mitte, das Verwandeln der alten Muster, Gewohnheiten und Glaubenssätze, das Lösen von Blockaden und Traumen, darum Selbstliebe zu praktizieren um Nächstenliebe, Mitgefühl und Anteilnahme leben zu können, das schließlich auch die anderen Naturreiche mit umfasst.

Die Heilung von Mensch und Natur sind uns ein großes Anliegen. Wir gehen von einer ganzheitlichen Betrachtung aus, alles ist EINS. Der Mensch ist eine Einheit von Körper, Seele und Geist und Denken, Fühlen und Handeln müssen wieder in Einklang kommen.

„Probleme kann man niemals auf derselben Ebene lösen, auf der sie entstanden sind“, das sagte bereits Albert Einstein. Wenn wir bereit sind, uns mit unserem Herzen zu verbinden und  uns den höheren Erkenntnisebenen öffnen, der Imagination, Inspiration und Intuition, dann werden wir die innere Führung haben, um neue Lösungen zu finden und wieder in Einklang zu leben mit der Schöpfung.

Der Weg der Selbsterkenntnis (Innenschau) und  Meditation (innere Ruhe und Zentriertheit) sind zwei sich gegenseitig ergänzende und bereichernde Wege, die mit viel Geduld ganz langsam einen inneren Raum entstehen lassen und pflegen, der ein unerschöpflicher Kraftquell wird und wo wir wieder verbunden sind mit der Quelle allen SEINS.